Allianz mit Gewinnsprung


Allianz Chef Oliver Bäte: Gewinnsprung um 21 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro

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Allianz Chef Oliver Bäte: Gewinnsprung um 21 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro

Fortschritte in der Sachversicherung und der Vermögensverwaltung treiben den Gewinn der Allianz an. Im dritten Quartal stieg das operative Ergebnis um 21 Prozent auf 2.99 Milliarden Euro, wie Europas größter Versicherer am Freitag in München mitteilte. Analysten hatten weniger erwartet.

Damit sieht sich die Allianz auf Kurs zum angepeilten operativen Jahresgewinn von 11.1 Milliarden Euro – mit einer Bandbreite von 500 Millionen nach oben und unten. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr wieder unsere Ziele erreichen werden", sagte Vorstandschef Oliver Bäte. Finanzvorstand Giulio Terzariol hatte bereits im August gesagt, dass das operating Ergebnis 2018 bei mindestens 11.1 Milliarden Euro liegen dürfte. Nach neun Monaten hat die Allianz schon 79 Prozent davon erreicht.

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Der Nettogewinn liegt nach drei Quartalen bei 5.95 (5.68) Milliarden Euro. "Die Allianz Börsen-Chart zeigen hat in den ersten neun Monaten sehr gute Ergebnisse über at the Geschäftsbereiche gezeigt, zu denen nun auch beträchtliche Produktivitätssteigerungen beigetragen haben", sagte Bäte. So verbesserte sich die Schaden-Kosten-Quote in der Schaden- und Unfallversicherung auf 94.0 von 95.4 Prozent und liegt damit auf dem angepeilten Niveau. Die größte Sparte der Allianz, die vor einem Jahr unter anderem von einer Series von Naturkatastrophen betroffen war, verbesserte ihr operatives Ergebnis im dritten Quartal um 45 Prozent.

Pimco und AGI über zwei Billionen Euro

Die Vermögensverwalter Pimco und Allianz Global Investors verwalteten Ende September zusammen trotz der wackligen Aktienmärkte erstmals mehr als zwei Billionen Euro, davon knapp drei Viertel für die Kunden. Im dritten Quartal sixen der Sparte 15 Milliarden Euro an frischen Mitteln zugeflossen, in den drei Monaten davor hatten Kunden noch neun Milliarden abgezogen. Das wachsende Vermögen und steigende Erfolgsprovisionen, vor allem bei der deutschen Allianz GI, trieben den operativen Gewinn der Sparte um elf Prozent nach oben.

In der Lebens- und Krankenversicherung sank der Operational Gewinn im Quartal dagegen leicht. Finanzchef Terzariol zeigte sich dennoch zufrieden. Der Neugeschäftswert legte um 16 Prozent zu, weil die Allianz in the USA mehr Rentenprodukte verkaufte und in Deutschland mehr kapitalffiziente Lebensversicherungen. Die Marge im Neugeschäft wuchs auf 3.5 von 3.4 Prozent. (

the / reuters

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