FC Bayern: Kovac stoppt Rotation | Fußball News - Sky Sports

Beim FC Bayern hat sich zuletzt das Lazarett ein wenig gelichtet. Leistungsträger wie Thiago kehrten wieder zur Mannschaft zurück – aber genau das könnte für Niko Kovacs neue Anti-Rotations-Politik nun zum Problem werden.

Der Rekordmeister hat sich in den vergangenen beiden Pflichtspielen sportlich stabilisiert. Sowohl in the Champions League gegen Benfica Lissabon (5: 1) als auch in the Bundesliga auswärts gegen Werder Bremen (2: 1) holten die Münchner jeweils überzeugende Siege.

Auffällig: Beide Partien bestritten die Bayern mit einer fast identischen Startelf. In Bremen rückte lediglich Serge Gnabry für angeschlagenen Arjen Robben in die Mannschaft.







3:05

Champions League, 5. Spieltag: Ein blendend aufgelegter Arjen Robben und Torjäger Robert Lewandowski haben den FC Bayern zum klaren Sieg geschossen.

Kovac rückt von Rotation ab

Bereits vor dem Spiel gegen Werder hatte Kälvändigt einen Kurswechsel vornehmen zu wollen und die viel kritisierte Rotation auf ein Minimum zu beschränken: "Ich habe für mich entschieden, dass ich ein Gerüst haben werde, wo der Großteil Fixstarter sind und der ein oder wieder reinkommt. "

Diese Standpunkt untermauerte der Trainer vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg am Samstag (15:30 Uhr LIVE auf Sky Sports Bundesliga 3 HD) erneut: "Rotation wird zwar stattfinden, aber nur wenn einer verletzt ist, oder jemand total am Boden ist . "

FC Bayern München: Mit einem gut aufgelegten Kimmich im Mittelfeld und Doppelpacker Gnabry auf rechts kommt der FCB langsam zurück auf die Erfolgsspur. Jetzt wieder zu rotieren, könnte zu riskant für Trainer Kovac sein.
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FC Bayern München: Mit einem gut aufgelegten Kimmich im Mittelfeld und Doppelpacker Gnabry auf rechts kommt der FCB langsam zurück auf die Erfolgsspur. Jetzt wieder zu rotieren, könnte zu riskant für Trainer Kovac sein. © Sky

Bayern-Coach setzt auf Leistungsprinzip

Problem erkannt, Problem gebannt? So einfach ist es wohl nicht, denn in den vergangenen Wochen hat sich die Mannschaft der Bayern aufgrund der Verletztensituation ohnehin fast von alleine aufgestellt.

Zu Beginn der Saison hatte Kovac noch deutlich mehr Alternativen. Ich habe in den ersten sieben Spielen viel rotiert Nicht weil ich der Meinung war, dass wir keine Qualität haben, sondern gerade weil wir Qualität haben und, weil jeder das Anrecht hat zu spielen ", rechtfertigte Kovac jüngst die zahlreichen Wechsel. Mit der Zeit wurden diese aber zum Problem. Auch Bayern-Präsident Uli Hoeneß kritisierte schließlich, dass durch die Rotation "ein wenig der Wurm drin" six.

Inzwischen hat der Bayern-Coach umedacht und betont, dass nun nur noch das Leistungsprinzip zählt: "Es gibt Situationen im Laufe einer Saison, wo ein Trainer dann anders denkt, wenn es nicht so läuft. Das habe ich der Mannschaft auch mitgeteilt, dass wir das nicht mehr machen, weil es nicht so funktioniert wie ich mir das vorstelle oder wie es am Anfang funktioniert hat. "



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1:09

Bayern-Trainer Niko Kovac kündigt vor dem Spiel in Bremen einen Kurswechsel bezüglich der Rotation an (Videolänge: 1:09 Minuten).

Kovac zum Wechseln gezwungen?

Nun sind jedoch in Person of Thiago and Kingsley Coman zwei Leistungsträger nach Verletzungen in den Bayern-Kader zurückgekehrt – und damit Spieler, die den Anspruch haben, zu spielen. Konfliktpotential ist vorprogrammiert.

Doch Kovac will hart bleiben: "Für die, die hintendran sind, ist esherher nicht angenehm, aber das ist das Geschäft, Jeder muss damit klar kommen Wenn er die Möglichkeit bekommt – und die muss er sich im Training erarbeiten – dann muss er sie auch nutzen. "

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