Retroaktivismus: Es gibt keine Zukunft mehr

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Höchstens eineinhalb Grad mehr, sagt das Klimaabkommen von Paris, danach ist Schluss mit lustig. Zwei Grad mehr? Wasserknappheit für Milliarden Menschen und Überflutung der Küstenstädte. Drei Grad mehr? Kollaps unserer Zivilisation. Vier Grad mehr? Weltweites Artensterben.Endlich kann der Mensch in die Zukunft sehen. Aber will er das noch? Während die Zukunft früher nur darauf wartete, von glücklichen Nachgeborenen mit kühner Betonarchitektur und Raketenskateboards bevölkert zu werden, stecken die Jüngeren, ähnlich wie ein amerikanischer Collegestudent, schon tief in den CO-Schulden, bevor sie mit dem Leben überhaupt richtig angefangen haben. Über der Gegenwart ist eine gläserne Decke eingezogen worden. Wir leben im wahrsten Sinn des Wortes in einem Treibhaus.In dieser eher defensiven Zeit sind zwei Begriffe zentral geworden: die Kompensation und das Remake.

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