Zum Tode von Artur Brauner: Im Optimistenclub

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Als wir im vergangenen Sommer im Berliner Zoo-Palast – dem Inbegriff Westberliner Nachkriegskinoherrlichkeit – den 100. Geburtstag von Artur Brauner feierten, erinnerte mich das an eine Anekdote vom 80. Geburtstag Winston Churchills.

Da soll es einen jungen Fotografen gegeben haben, der den ganzen Abend um den alten Herrn herumwieselte und ihn fotografierte. Irgendwann sagte er devot: „Mr Prime Minister, ich wünsche mir so sehr, dass es uns der liebe Gott erlaubt, Sie auch zu Ihrem 100. Geburtstag noch fotografieren zu können.“ Darauf guckt Churchill den 30-jährigen Fotografen erstaunt an und sagt: „Ich wüsste keinen Grund, der dagegenspricht. Sie sehen doch noch ganz fit aus, junger Mann.“

Der Glaube an die ewige Jugend, die Verachtung und Verdrängung der eigenen Vergänglichkeit und eine daraus schöpfende unbändige Lebensgier und Lebensfreude haben Artur Brauner ein sehr langes Leben lang ausgemacht und angetrieben.

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