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Cybergrooming nimmt im Bezirk zu: Täter nutzen KI und Online-Spiele

Cybergrooming-Verfahren, bei denen Erwachsene Kinder über Online-Spiele und Chat-Apps anziehen, werden im Bezirk immer häufiger. Täter nutzen strategische Taktiken, um Kontakte zu Minderjährigen aufzubauen, darunter das Vorgeben von Gleichaltrigen, das Schenken von Spielwährung oder das Verlagern von Gesprächen…

Cybergrooming nimmt im Bezirk zu: Täter nutzen KI und Online-Spiele

Cybergrooming-Verfahren, bei denen Erwachsene Kinder über Online-Spiele und Chat-Apps anziehen, werden im Bezirk immer häufiger. Täter nutzen strategische Taktiken, um Kontakte zu Minderjährigen aufzubauen, darunter das Vorgeben von Gleichaltrigen, das Schenken von Spielwährung oder das Verlagern von Gesprächen in private Kanäle wie WhatsApp. Künstliche Intelligenz spielt eine Rolle, da Täter normale Porträtfotos manipulieren, um Kinder zu erpressen oder zu isolieren.

Initiativen wie das Projekt „Medienmonster“ der Saalfeldnerin Nicole Bodmayer helfen, Risiken zu erkennen und Cybergrooming frühzeitig zu unterbinden. Experten betonen, dass Kinder im Netz niemals persönliche Daten preisgeben sollten und sich auf einen Schutzsatz wie „Ich sag das meinen Eltern!“ verlassen können. Eltern werden angehalten, Ruhe zu bewahren, Beweise zu sichern und bei Übergriffen rasch die Polizei zu informieren.””

Taktiken der Täter: von Spielwährung bis AI-gestützter erpressung

Täter geben sich oft als Gleichaltrige aus und nutzen Komplimente oder in-game-Geschenke, um Vertrauen zu gewinnen. Nachdem Gespräche in private Kanäle verlagert werden, steigern sie die Intimität schrittweise, von Fotos bis zu Videocalls. Psychologin Daniela Eisenmann-Scheiber warnt, dass KI-gestützte Manipulationen auch mit einfachen Fotos aus dem Netz möglich seien, um Kinder zu erpressen.

Schutzmaßnahmen: Vertrauen und digitale Aufklärung

Ein „Safe Space“ zu Hause ist entscheidend, damit Kinder über digitale Erfahrungen sprechen können, ohne Angst vor Strafen zu haben. Experten empfehlen, Pseudonyme zu nutzen und keine persönlichen Daten preiszugeben. Bei Übergriffen sollten Eltern Beweise sichern, Chats melden und sich an die Polizei wenden.”

Initiativen gegen Cybergrooming: Praxisnahe Aufklärung

Das Projekt „Medienmonster“ der Saalfeldnerin Nicole Bodmayer bietet praxisnahe Tipps, um Risiken zu erkennen und Cybergrooming zu verhindern. Kinder lernen, wie sie sich im Netz schützen können, und Eltern erhalten Ratschläge, um im Notfall zu reagieren. Die Initiative unterstreicht, dass digitale Sicherheit auch durch offene Kommunikation erreicht wird.”

Quelle: Pinzgauer Woche

About the author: Anika Shah - Technology

MSc in Computer Science, senior reporter. Anika focuses on AI ethics, cybersecurity, and emerging hardware—frequently moderating panels at CES and Web Summit. “Anika Shah decodes tech breakthroughs and startup disruption shaping tomorrow’s digital landscape.”