Munich Eisbachwelle: Surfing Ban Implemented – What You Need to Know

by Daniel Perez - News Editor
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München – Die legendäre Eisbachwelle ist tot – und mit ihr ein Stück Stadtgeschichte. Seit der Bachauskehr Ende 2025 ist die Welle verschwunden. Wo einst Surfer aus aller Welt auf dem Wasser tanzten, rauscht nur noch ein trauriger Bach. Und jetzt folgt der nächste Hammer: komplettes Surf-Verbot!

Dabei sitzt der Schock noch tief. Im April 2025 kam es zu einem tödlichen Unfall an der Welle. Eine Surferin (33) verlor ihr Leben – eine Tragödie, die ganz München erschütterte. Im Oktober folgte eine Reinigung des Bachbettes. Danach war die Welle weg. Stadt und Surfer verhandeln seit Monaten.

Surf-Verbot wegen Lebensgefahr am Eisbach

Nachdem die Surfer die Welle wieder mit einem Holzkonstrukt illegal herstellten, wurde das Konstrukt von der Feuerwehr entfernt. Streitpunkt seitdem: Wer haftet bei Unfällen? Bei einem Projektversuch übernahmen die Surfer die Haftung. An einer Stelle war sogar das Surfen ohne Einbau möglich.

Jetzt aber der nächste Schock für die Surfer: Das grün geführte Klima- und Umweltreferat (RKU) teilte am Mittwoch ein totales Surf-Verbot mit. Grund: eine Wasserwalze. Die Surfer hätten dem Klimareferat in einem Gespräch mitgeteilt, „dies sei lebensgefährlich, da an der Stelle zum größten Teil nichtsurfbares Weißwasser (Wasserwalze, Anm.d.Red.) vorherrsche“.

Surf-Club attackiert Stadt

Heftiger Protest kommt nun vom „Surf Club München“. Sprecher Max Malsy-Mink zu BILD: „Das Klimareferat behauptet, es gäbe eine Absprache mit den Surfern beim jetzigen Verbot. Das ist eine Lüge, es gab keine Absprache!“ Malsy-Mink spricht von einer „Angsthasen- und Machtpolitik“. „Das RKU handelt gegen die Ansagen von Oberbürgermeister Reiter. Es zeigt, dass Reiter seine Verwaltung nicht im Griff hat.“

Münchens OB Dieter Reiter (SPD)

Foto: Sven Hoppe/dpa

Kann die Nicht-Welle für OB Reiter gefährlich werden? Am 8. März sind Kommunalwahlen in Bayern. Politikwissenschaftler Prof. Dr. Werner J. Patzelt (72) zu BILD: „Nachdem es die Eisbachwelle zur deutschlandweiten Berühmtheit geschafft hat, kann der kommunalpolitische Umgang mit ihr sehr wohl Einfluss auf das kommunale Wahlverhalten haben.“

CSU-Mann Baumgärtner an der Eisbachwelle

CSU-Mann Baumgärtner an der Eisbachwelle

Foto: Karl Keim

CSU-OB-Kandidat Clemens Baumgärtner (49): „Wenn die Stadtverwaltung schon an der einfachen Wiederherstellung der Eisbachwelle scheitert, wie ist es dann bei großen Problemen?“

date: 2026-02-13 00:23:00

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