Plusminus ist ein gut vernetztes und anerkanntes Kompetenzzentrum im Bereich der Schuldenberatung und Schuldenprävention. Plusminus beschäftigt neun Personen (davon sechs in der Beratung).
Das sind Ihre Aufgaben:
- Schuldenberatung und Schuldensanierungen, systemisch und lösungsorientiert
- Beratung von Verschuldeten in der Existenzsicherung
- Beratung und Bedienung der Infoladen-Kundschaft
- Fachberatung für Sozialarbeitende und Zusammenarbeit mit anderen Partnerstellen
- Leitung von Bildungs- und Informationsveranstaltungen für verschiedene Zielgruppen
- Leitung von Projekten und Mitarbeit in Projektteams
Das bringen Sie mit:
- Abgeschlossene Ausbildung in Sozialer Arbeit FH mit mehrjähriger Berufserfahrung
- Berufliche Erfahrung in der Beratung, vorzugsweise in der Sozial- oder Schuldenberatung
- Guter schriftlicher Ausdruck, ein Flair für Zahlen und gute MS-Office-Kenntnisse
- Belastbarkeit und Flexibilität
- Offene und klare Kommunikation
- Freude an Zusammenarbeit im Team
- Gute Kenntnisse über das soziale Basel
Das sind Ihre Interessen:
- Fragen der Existenzsicherung und Sozialpolitik
- Mitgestaltung innovativer Projekte in einer dynamischen Organisation
Das bieten wir Ihnen:
- Vielseitige, verantwortungsvolle Tätigkeiten
- Selbständiges Arbeiten
- Kollegiale Beratung und Fallbesprechungen
- Dynamische Organisation und Partizipation bei deren Weiterentwicklung
- Gute Teamkultur
Wir legen Wert auf eine gute Altersdurchmischung und bevorzugen deshalb bei der Besetzung der Stelle eine Person im Alter zwischen 30 und 40 Jahren.
Auskunft erteilt Ihnen gerne unser Stellenleiter, Herr Jürg Gschwend, Tel. 061 695 88 24.
date: 2025-04-02 03:11:00
Sozialarbeiter*in (70-80%) Plusminus Budget: Aufgaben, Gehalt, Chancen
Table of Contents
Die Arbeit als Sozialarbeiter*in ist vielfältig und herausfordernd. Besonders spannend wird es, wenn die Tätigkeit mit einer teilweisen Anstellung (70-80%) und der Verantwortung für ein “Plusminus Budget” einhergeht. Was genau bedeutet das? Welche Aufgaben erwarten Sie? Welche Qualifikationen sind erforderlich und wie sieht es mit dem Gehalt aus? Dieser Artikel gibt Ihnen einen umfassenden Überblick.
Was bedeutet “Sozialarbeiter*in (70-80%) plusminus Budget”?
Zunächst einmal bedeutet “Sozialarbeiter*in” die Ausübung eines Berufs, der sich der Unterstützung und beratung von Menschen in schwierigen Lebenslagen widmet. die prozentzahl (70-80%) gibt den Beschäftigungsgrad an – es handelt sich also um eine Teilzeitstelle. “plusminus Budget” bedeutet, dass Sie als Sozialarbeiter*in nicht nur beratend tätig sind, sondern auch finanzielle Mittel verwalten, die entweder leicht im Plus oder Minus liegen können, in Abhängigkeit von den Bedürfnissen der Klienten und der verfügbaren Ressourcen.
Konkret heißt das, dass Sie:
- Klienten beraten und unterstützen
- Bedarfserhebungen durchführen
- Hilfepläne erstellen
- Finanzielle Mittel verwalten und abrechnen
- Mit anderen Institutionen und Behörden zusammenarbeiten
- Die Dokumentation der Fälle sicherstellen
aufgaben und Verantwortlichkeiten
Die Aufgaben einer Sozialarbeiter*in mit Budgetverantwortung sind breit gefächert und variieren je nach Arbeitsfeld (z.B. Jugendamt, Suchthilfe, Behindertenhilfe).Hier sind einige typische Aufgaben:
- Beratung und Betreuung: Individuelle Gespräche mit Klienten führen, ihre Situation analysieren und gemeinsam Lösungswege entwickeln.
- Bedarfserhebung: Den Bedarf an Unterstützung und Hilfsleistungen feststellen,sowohl im sozialen als auch im finanziellen Bereich.
- Hilfeplanung: Individuelle Hilfepläne erstellen und umsetzen, in denen die Ziele, Maßnahmen und Verantwortlichkeiten festgelegt werden.
- Budgetverwaltung: Das zur Verfügung stehende Budget verwalten, anträge prüfen, Auszahlungen veranlassen und Abrechnungen erstellen.
- Netzwerkarbeit: Mit anderen Institutionen, Behörden, Ärzten und Therapeuten zusammenarbeiten, um eine umfassende Unterstützung der Klienten sicherzustellen.
- Dokumentation: Die Fälle sorgfältig dokumentieren, um den Verlauf der Betreuung nachvollziehbar zu machen und die Qualität der Arbeit zu sichern.
- Krisenintervention: In akuten Krisensituationen intervenieren und die notwendigen Maßnahmen einleiten.
- Präventionsarbeit: Präventive Maßnahmen planen und durchführen, um soziale Probleme frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
- Berichterstattung: Regelmäßige Berichte über die Arbeit erstellen und an Vorgesetzte oder Kostenträger weiterleiten.
Qualifikationen und Anforderungen
Um als sozialarbeiter*in mit Plusminus Budget arbeiten zu können, benötigen Sie in der Regel:
- Ein abgeschlossenes Studium der Sozialen arbeit (Bachelor oder Master)
- Kenntnisse im sozialrecht (z.B. SGB II, SGB VIII, SGB XII)
- Erfahrung in der Beratung und Betreuung von Menschen in schwierigen Lebenslagen
- Fähigkeiten im Bereich der Budgetverwaltung und Abrechnung
- Soziale Kompetenzen wie Empathie, Kommunikationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit
- Belastbarkeit und psychische Stabilität
- Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein
- Teamfähigkeit
Zusätzlich können je nach Arbeitsfeld weitere Qualifikationen erforderlich sein, z.B. Kenntnisse in bestimmten Themenbereichen (z.B. Sucht, Migration) oder spezielle Weiterbildungen.
Gehaltsaussichten
Das Gehalt einer Sozialarbeiter*in mit Teilzeitbeschäftigung (70-80%) und Budgetverantwortung variiert je nach Arbeitgeber, Berufserfahrung und Qualifikation. In der Regel richtet sich das Gehalt nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) oder vergleichbaren Tarifverträgen. Die Eingruppierung erfolgt meist in die entgeltgruppen S8b bis S11b, abhängig von den konkreten Aufgaben und Verantwortlichkeiten.Eine Berufserfahrung von wenigen Jahren ist oftmals notwendig, um in die höheren Gruppen aufzusteigen.
Bruttojahresgehälter für eine 70-80% Stelle können zwischen ca. 35.000 und 55.000 Euro liegen. Zusätzlich können Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld hinzukommen. Es ist wichtig, sich bei der stellenausschreibung oder im Vorstellungsgespräch genau über die Gehaltskonditionen zu informieren.
Die Finanzlage des Arbeitgebers wirkt sich jedoch auch auf die Gehälter aus. So zahlen größere, öffentliche Träger meist mehr als kleinere, private Organisationen.
| Gehaltsfaktor | Einfluss auf Gehalt |
|---|---|
| Berufserfahrung | Steigert das Gehalt |
| Zusatzqualifikationen | Ermöglichen höhere Eingruppierung |
| Arbeitgeber (öffentlich vs. privat) | Öffentlich zahlt oft besser |
| Budgetverantwortung | Kann Gehalt leicht erhöhen |
Arbeitsfelder
Sozialarbeiter*innen mit Budgetverantwortung finden in verschiedenen Arbeitsfeldern Beschäftigung:
- Jugendamt: Betreuung von familien, kindern und Jugendlichen; Gewährung von Hilfen zur Erziehung; Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefährdung.
- Sozialamt: Beratung und Unterstützung von Menschen in finanziellen Notlagen; Gewährung von Sozialhilfe und Grundsicherung.
- Wohnungslosenhilfe: Unterstützung von wohnungslosen Menschen bei der wohnungssuche, der existenzsicherung und der sozialen Integration.
- Flüchtlingshilfe: Beratung und Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern; unterstützung bei der Integration in die Gesellschaft.
- Behindertenhilfe: Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung und ihren Familien; Organisation von Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft.
- Suchtberatung: Beratung und Betreuung von Menschen mit Suchtproblemen; Vermittlung in Therapieangebote; Präventionsarbeit.
- straffälligenhilfe: Unterstützung von Straffälligen bei der Resozialisierung; Beratung und Betreuung von Angehörigen.
- Gesundheitsamt: Beratung und unterstützung von Menschen mit gesundheitlichen Problemen; Präventionsarbeit; Suchtberatung.
Chancen und Herausforderungen
Die Arbeit als Sozialarbeiter*in mit Budgetverantwortung bietet viele Chancen:
- Sinnvolle Tätigkeit: Sie können Menschen in schwierigen Lebenslagen helfen und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten.
- Vielfältige Aufgaben: Die Arbeit ist abwechslungsreich und herausfordernd.
- Entwicklungsmöglichkeiten: Es gibt viele Möglichkeiten zur Weiterbildung und Spezialisierung.
- Sicherer Arbeitsplatz: Der Bedarf an Sozialarbeiter*innen ist hoch und die Arbeitsplätze sind in der Regel sicher.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen:
- Hohe Arbeitsbelastung: Die Arbeitsbelastung kann hoch sein, insbesondere in Zeiten knapper Ressourcen.
- Psychische Belastung: Die arbeit kann psychisch belastend sein, da Sie mit schwierigen Schicksalen konfrontiert werden.
- Bürokratie: Die Arbeit ist oft mit viel Bürokratie verbunden.
- Begrenzte Ressourcen: Die zur Verfügung stehenden Ressourcen sind oft begrenzt, was die Arbeit erschweren kann.
Tipps für Bewerber*innen
Wenn Sie sich für eine Stelle als Sozialarbeiter*in mit 70-80% und Plusminus Budget interessieren, sollten Sie folgende Tipps beachten:
- Recherchieren Sie gründlich: Informieren Sie sich über den Arbeitgeber, das Arbeitsfeld und die konkreten Aufgaben.
- Passen Sie Ihre Bewerbung an: Gehen Sie in Ihrem Anschreiben und Lebenslauf auf die Anforderungen der Stelle ein und betonen Sie Ihre relevanten Erfahrungen und Qualifikationen.
- Bereiten Sie sich auf das Vorstellungsgespräch vor: Überlegen Sie sich,warum sie für die Stelle geeignet sind und welche Fragen Sie stellen möchten.
- Seien Sie authentisch: Zeigen Sie Ihre Persönlichkeit und Ihre Motivation.
- Informieren Sie sich über das Gehalt: Erkundigen Sie sich im Vorfeld über die üblichen Gehälter in der Branche und verhandeln sie selbstbewusst.
- Netzwerken: Nutzen Sie Ihr Netzwerk, um Kontakte zu knüpfen und sich über Stellenangebote zu informieren.
Fallbeispiel
Maria, eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, hat ihren Job verloren und steht vor dem finanziellen Ruin.Sie wendet sich an das Sozialamt und wird von einer Sozialarbeiterin mit Budgetverantwortung betreut. Die Sozialarbeiterin analysiert Marias Situation, erhebt ihren Bedarf und erstellt einen Hilfeplan.Sie unterstützt Maria bei der Antragstellung auf arbeitslosengeld II und Wohngeld. Außerdem vermittelt sie Maria an eine Schuldnerberatung und unterstützt sie bei der Suche nach einem neuen Job. Durch die umfassende Unterstützung der Sozialarbeiterin kann Maria ihre finanzielle Situation stabilisieren und wieder ein selbstbestimmtes Leben führen.
Erfahrungsbericht
“Ich arbeite seit fünf Jahren als Sozialarbeiterin in der Wohnungslosenhilfe und habe die Budgetverantwortung für einen kleinen Bereich. Es ist eine sehr herausfordernde, aber auch sehr erfüllende Arbeit. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie viel man mit den begrenzten Ressourcen erreichen kann, wenn man kreativ ist und gut vernetzt ist. Natürlich gibt es auch schwierige Momente, wenn man Menschen nicht so helfen kann, wie man gerne würde. Aber die positiven Erlebnisse überwiegen und motivieren mich,weiterzumachen.” – Anna, Sozialarbeiterin in der Wohnungslosenhilfe
Zusätzliche Informationen und Anlaufstellen
Hier finden Sie weitere Informationen und Anlaufstellen zum Thema Soziale Arbeit:
- Berufsverband der Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen (DBSH): https://www.dbsh.de/
- Bundesagentur für Arbeit: https://www.arbeitsagentur.de/
- Sozialämter und Jugendämter: Finden Sie die zuständige Stelle in ihrer Stadt oder Gemeinde.